Besuch in La Spezia und Livorno 2016 |
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Samstag und Sonntag, 12. und 13. 03. 2016
Schon im November 2015 hatte Präsident Prof. Skrivanek mit dem Präsident der ANMI, Admiral Paolo Pagnottella über die Möglichkeit des Besuches einer Gruppe des ÖMV in der italienischen Marinebasis in La Spezia und der Marineakademie in Livorno gesprochen. Diese Idee wurde von Admiral Pagnottella mit gerne aufgegriffen und so begannen die Vorbereitungen zu dieser sicher nicht alltäglichen Reise.Als Termin wurde die Zeit vom 12.03. bis 18.03. festgelegt.Neben dem Besuch der Marinebasis wollte Präsident Skrivanek auch das bedeutende Unternehmen FINMECCANICA – OTO MELARA, wo u.a Schiffsgeschütze, Panzerfahrzeuge und Systeme für Satelliten entwickelt und gefertigt wurden.
Admiral Paolo Pagnottella, Präsident ANMI Admiral Pagnottella, mit dem Präsident dem Oberst dhmtD aD seit vielen Jahren in Freundschaft verbunden ist und damit auch mit der Arbeit des ÖMV, der sich u.a. im Rahmen der IMC international einsetzt. Er beauftragte nun Admiral Alessandro Di Capua mit dem Generalstab der Marina Militare in La Spezia, der Marineakademie in Livorno und den ANMI-Gruppen in La Spezia und Livorno die Details für den Besuch des ÖMV vorzubereiten. Neben dem militärisch -maritimen Programm wollten wir natürlich aber auch die reizvolle Landschaft im Golf von La Spezia- Portovenere und Lerici und im Cinqueterre besuchen. Einige unserer Kameraden besichtigten schließlich auch Pisa. Es wurden großartige, eindrucksvolle Tage -eingeleitet durch Empfehlungen des italienischen Militärattaché in Wien- Col.(GS) Onofrio Picarelli und den österreichischen Verteidigungsattaché in Rom-Oberst dhmfD Nikolaus Rottenberger und getragen von gefestigter Kameradschaft / Freundschaft:
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Gruß des italienischen Militärattaché in Wien, Col. (GS) Onofrio PICARELLI Sehr geehrter Herr Oberst Skrivanek, lieber Kamerad, I am very happy to hear from you about your next visit to Italy. I see that my colleagues from the IT Navy have prepared a very comprehensive program for you and your distinguished friends. It will be another good occasion to strengthen the ties between Austrian and Italian Kameraden. It seems that everything is very well organized, therefore I don’t see how to give an Empfehlung to such an expert Seaman as you are. Anyway, if you have a speech or pieces of it (egal auf Englisch oder auf Deutsch) that you want to be better written in Italian, don’t hesitate to send them to me. Even if your departure is only in three days, I will do all my best to help you. Hochachtungsvoll Col. (GS) Onofrio PICARELLI Military Attaché for Austria, Slovakia, Hungary, Military Advisor at the OSCEItalian Embassy, Rennweg 27 - 1030 Vienna ----------------------------------------------------------------------------------- Einladungsschreiben des Stato Maggiore
Der Admiralstab in Rom ist in erster Linie für Grundsatzfragen, Planungsaufgaben und organisatorische Angelegenheiten zuständig und dabei an die Gesamtplanungen und Weisungen des übergeordneten Generalstabs der Streitkräfte gebunden. Dem Admiralstab unterstehen drei große Organisationsbereiche: das Flottenkommando in Santa Rosa (Rom), das Logistikkommando in Nisida (Neapel) und das Ausbildungskommando in Ancona. Dem Ausbildungskommando sind mit Ausnahme des Ausbildungszentrums der Flotte alle Schulen der Marine unterstellt. Der Grund für die genannte Ausnahme ist, dass man die praxisorientierte Fachausbildung der Besatzungen im Bereich der Flotte halten will. Das 2013 errichtete Logistikkommando übernahm vor allem die Aufgaben und Einrichtungen der früheren Küstenabschnittskommandos. Es untergliedert sich in die Bereichskommandos „Nord“ (La Spezia), „Süd“ (Tarent), „Sizilien“ (Augusta) und „Hauptstadt“ (Rom). Sardinien und die nördliche Adria wurden dem Kommando in La Spezia zugeschlagen. Das Flottenkommando (Comando in Capo della Squadra Navale - CINCNAV) führt die Seestreitkräfte, welche truppendienstlich folgenden Unterkommandos angehören:
Teilnehmer an den Veranstaltungen: -vom ÖMV: - Teilnehmer von der Italienischen Marine und ANMI Admiral, Divisione Nicola SARTO, ANMI –Regional Delegate Liguria Capt. Roberto PALI‘, Naval Museum Direktor und Präsident des Circolo Ufficiale La Spezia Admiral Silverio TITTA, Präsident ret. / ANMI – und IMC, heute nazionaler Präsident von ANMIPRES - ein bewährter Freund des ÖMV Stefano FOTI, ANMI –La Spezia- Tel: 0039 -335 5954160 Admiral BRUNI, Livorno-Tel:340-8794998 Giuliano FRANCESCHI, Finmeccanica, La Specia Sig.Vittorio VENTURI, Via Calzabigi- Nr. 31, I-57125 Livorno Admiral Marco CUCIZ, Präsident, ANMI –Seal / Sub Group CPO Giuseppe FRIJA, Vizpräsident, ANMI-Seal/ Group
1) Samstag, 12.03.2016 Abreise und Ankunft
in La Spezia im Circolo Ufficiali 2) Sonntag, 13.03.2016 Ausflug nach Lerici 3) Montag, 14.03.2016 Besuch des Technischen Museums der Marine und Kranzniederlegung am Denkmal für die U-Boote , nachmittags Besuch von Portovenere 4) Dienstag, 15.03.2016 Besuch des Arsenals, nachmittags Fahrt in die“ Cinqueterre“ 5) Mittwoch, 16.03.2016 Fahrt nach Livorno und Besuch der Accademia Navale-Marineakademie 6) Donnerstag, Besuch der Anlagen des bedeutenden Unternehmens OTO MELARA in La Spezia und Besuch der ANMI-Gruppe Var./ Inc.
Bericht über den Besuch der ÖMV-Delegation in der
Samstag,12.März 2016 Der Circolo Ufficiali –(das Offizierskasino der Marina Militare) in La Spezia, wo eine Gruppe der Delegation untergebracht war. Eine weitere Gruppe wohnte im Klub der Unteroffiziere, da wegen des internationalen Frauentages im Circolo Ufficiali der Großteil der Zimmer an diese Gäste vergeben war.
Stiegenaufgang und Halle im Circolo mit einem maritimen Flair Gemeinsames Abendessen nach der langen Reise im Zentrum von La Spezia
Sonntag, 13.März 2016Den Vormittag nutzten war zur Erkundung der unmittelbaren Nachbarschaft –des Quartiere - des Circolo, den Park mit dem Garibaldi-Denkmal und der Palmenallee am Hafen sowie einem ersten Spaziergang in der City , zum Hafenadmiralat
Links:die Palmenallee am Hafen -Strand von La Spezia-- Rechts:das Garibaldi Denkmal im Park vor dem Circolo Ufficiali Das Tor zum Admiralat in La Spezia
Rechts:Santuario della Riconciliazione
Ein kleiner Teil des Hafens, gesehen von der Palmenallee am Lungomare.
Nachmittagsausflug nach Lerici Lerici wird als Perle des Golfs der Poeten bezeichnet: Fast immer ist die Luft klar, das Meer schillert unterhalb des mit Villen und beschaulichen Plätzen sowie mit engen Gassen zwischen den „Borghi“ bestückten Hügels. Von Lerici aus führen zahlreiche Wege entlang der Küste, an historischen und archäologischen Stätten vorbei. Belohnt wird man in jedem Fall mit einem wunderschönen Blick über die malerische Küste.
Das von den Etruskern gegründete "Portus Lunae" war im Mittelalter lange von Genua und Pisa umkämpft. 1152 wurde Lérici das erste Mal erwähnt. Die Pisaner setzten sich hier im Jahre 1241 fest, bauten die Burg, die anschließend von den Genuesen zu einem Kastell im pisanisch-genuesischen Stil erweitert und befestigt wurde. 1256 erobert Genua die Stadt und beendet die Besetzung durch Pisa. Die großen Villen der Adelsfamilien wurden im 17. und 18. Jahrhundert erbaut. Lerici und sein nördlicher Vorort San Terenzo entwickelten sich ab dem 19. Jahrhundert zu einem Ferienort. Lerici ist heute ein Ort mit über 10000 Einwohnern, besonders in den Sommermonaten wird diese Zahl durch Touristen weit überschritten.Auch heute leben zahlreiche Bewohner vom Fischfang, am Fischereihafen kann man den frischen Fisch von den Fischern kaufen. Auf der Burg von Lerici (erbaut circa 1100 bis 1550) befindet sich neben der imposanten Festung mit dem fünfeckigen Turm auch die Kapelle Sant'Anastasia aus dem 13. Jahrhundert. Die Festung beherbergt heute ein paläontologisches Museum („Museo Geopaleontologico“). Lerici ist ein günstiger Ausgangspunkt für Wanderungen in den Cinque Terre. Die italienische Staatsbahn fährt die 5 Dörfer der Cinque Terre Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore sowie die größeren Orte des Golfs der Poeten an.
Mit unserem täglichen Betreuer Cdt. Stefano Foti im Bootshafen von Lerici. Wir genossen mit Stefano die Abendstimmung am Hafen und besprachen bei einem Glas Wein das Programm der nächsten Tage.
Sonnenuntergang über dem touristischen Bootshafen von Lerici und Abendessen in La Spezia. Der Golf von La Spezia- auch Golf der Dichter( Golfo dei Poeti) ist eine weite Bucht des Ligurischen Meeres
Das von den Etruskern gegründete "Portus Lunae" war im Mittelalter lange von Genua und Pisa umkämpft. 1152 wurde Lérici das erste Mal erwähnt. Die Pisaner setzten sich hier im Jahre 1241 fest, bauten die Burg, die anschließend von den Genuesen zu einem Kastell im pisanisch-genuesischen Stil erweitert und befestigt wurde. 1256 erobert Genua die Stadt und beendet die Besetzung durch Pisa. Die großen Villen der Adelsfamilien wurden im 17. und 18. Jahrhundert erbaut. Lerici und sein nördlicher Vorort San Terenzo entwickelten sich ab dem 19. Jahrhundert zu einem Ferienort. Ab Montag begannen dann das eigentliche maritime Besuchsprogramm unserer Reise,das wir nun für unsere Kameraden, die leider nicht mitkommen konnten detailliert nachvollziehen wollen. |